News Vorsicht ! Gibt es einen „Agent Provocateur“ bei der Berliner Polizei?

Werden bei der Jagd auf Raser bedenkliche Vorgehensweisen eingesetzt?

Das B1 Treffen der Berliner Tuning-Gemeinde ist mittlerweile bekannt und war zeitweise ein beliebter Treffpunkt für die Fans besonderer Fahrzeuge. Nun aber sprechen sich Geschichten herum, die bereits bei der Berliner Justiz als Beschwerde eingereicht wurden.

So wurde der Fahrer eines amerikanischen Sportwagens von einem scheinbar „begeisterten Fan“ angesprochen, ob er sich denn das Fahrzeug mal näher anschauen dürfte. Der „interessierte Fan“ stellte beiläufig dann paar Fragen bzgl. des ausgeführten Tunings (Chip, Fahrwerk, Sportauspuff…usw.). Als der Fan dann die Antwort erhielt, dass man nur mit ein bisschen Folie und ein paar hinteren Distanzscheiben Veränderungen ausgeführt hatte, wurde der Besitzer dann zu einem Rennen herausgefordert.

Der Besitzer wurde sauer und fragte die Person, ob er zu den Schwachköpfen gehöre, weswegen die Tuning-Szene seit Monaten mit der Berliner Polizei Probleme hätte. Der Interessent legte daraufhin nochmals nach und meinte, dass so ein kleines Rennen an der Ampel doch nicht schlimm wäre.
Der Besitzer jedoch wurde nun richtig sauer und forderte den Interessenten unmissverständlich auf sich zu „verpissen“! Das Gespräch war daraufhin beendet.

Später stellte sich dann heraus, dass der „Interessent“ ein Polizeibeamter war, der den Besitzer zu einem illegalen Rennen anstiften wollte.

Ähnliches erlebte auch ein Motorradfahrer, der sich jedoch tatsächlich zum Aufheulen seiner Maschine hat hinreißen lassen und danach erstmal diverse Umbauarbeiten ausführen lassen musste.

Selbstverständlich ist es lobenswert, dass uns die Berliner Polizei vor möglichen Rasern schützen möchte, jedoch stellt sich die Frage, ob es auch in Ordnung ist, wenn man ein solches Rennen überhaupt erst aktiv als Beamter anstiftet?

Die Besitzer von Fahrzeugen, die in der Regel an solchen Rennen nicht teilnehmen seien daher gewarnt, dass man sich keinesfalls von einem Fremden zu einem Rennen verleiten lassen sollte! Auch sollte man darauf verzichten seinen Motor aufheulen zu lassen, denn auch dafür kann man sich schon ein intensives „Vollprogramm“ bei den Beamten einhandeln.

Am besten vorerst auf kein Tuningtreffen mehr gehen und auch den Kudamm weiträumig umfahren. Vor allem aber eisern bleiben und sich nicht provozieren lassen. Rennen fahren und Menschen gefährden ist nicht cool und zeugt immer von Unreife für den Straßenverkehr.

Daher haltet euch an die Spielregeln, dann wird das Verhältnis zur Rennleitung auch bald wieder besser.