Sensationelle Strafanzeige gegen eine deutsche Versicherung steht bevor…

Versicherungen haben meist einen schlechten Ruf, da man erst dann merkt, mit wem man es zu tun hat, wenn der Schadensfall eintritt.

Hierbei sticht eine Gesellschaft mit einem Ergebnis hervor, welches auch unseren deutschen Überwachungs-behörden keinen Spielraum mehr gibt, diese systematischen Vorgehensweisen zu übersehen.

Die Namen der Mitarbeiter sind bekannt und der zuständige Vorstand wurde umfassend informiert.

Aufgefallen war die Sache, als ein Autofahrer seinen Wagen in einer Waschanlage reinigte und die Bürsten seinen Wagen beschädigten. Der Besitzer selbst hatte den Vorgang gesehen, wie auch eine weitere wartende Person, musste Zeuge dieses Schadens werden. Der Wagen war noch keine 3 Monate alt und der Vorgang lässt auch laut den Spuren am Fahrzeug nicht den geringsten Zweifel an der Entstehung des Schadens.

Nach der formalen Schadensmeldung kam dann auch blitzschnell und völlig routiniert die Absage der zuständigen Sachbearbeiterin.  Die Begründung lautete, dass der Waschanlagen-Betreiber immer seine Wartungen einhielt und auch schon Instandsetzungen durchführte. Aufgrund dieser Tatsache hätten Nutzer der Waschanlage keinen Anspruch auf Schadensersatz. Einen solchen „Vertrag“ hätte man mit der Nutzung akzeptiert.

Diese Argumentation geht weit über die normale „Versicherungsverarsche“ hinaus und entspricht dem Wortlaut nach exakt der Beschreibung des § 263 (Betrug).

Vor Ort gibt es keinerlei AGBs, die einen solchen Passus erkennbar machen. Auch konnte kein Jurist gefunden werden, der einen solch pauschalen „Freifahrtschein“ bestätigen konnte.

Weiterhin ist die Aussage auch inhaltlich nicht richtig. Die Anlage hat seit Monaten eine Macke und hält immer wieder während des Waschvorgangs an, weil die Bürsten stellenweise mit ihrem metallischem Innern das Auto berühren. Die Mitarbeiter der Tankstelle stellen sich dann persönlich an die Steuerung und starten die Anlage dann mehrmals neu. Da selten ganz neue Wagen die Anlage benutzen, ist eine Beschädigung durch die Waschanlage nur schwer zu nachweisen.

Auch wird dem Kunden beim Verkauf der Waschkarte kein Hinweis mitgeteilt, dass die Anlage eine Störung hat! Somit wurde auch in dem beschriebenen Fall, direkt nach der Schadensmeldung genauso weiter gewaschen wie zuvor. Die Nutzer dieser Anlage sehen es auch mittlerweile für ganz normal an, dass eine Mitarbeiterin die Anlage während eines Waschvorgangs mehrfach mit der Hand neu startet.

Von „ordnungsgemäßen Wartungen und Instandsetzungen“ kann daher nicht die Rede sein.

Man hat die Versicherung darüber informiert und auch den zuständigen Vorstand detailliert in Kenntnis gesetzt. Es geht um einen Schaden von nur ca. 650 € und man hätte annehmen können, dass der Vorstand diese peinliche Sache sofort auflöst und dem entstandenen Eindruck mit einer Entschuldigung ein Ende setzt.

Dies geschah aber nicht…auch nach 2 Wochen ist der Status noch so, dass die Regulierung abgelehnt wurde!

Bei so einem abgebrühten Vorgehen, denkt  man sich, dass dies kein Einzelfall sein kann? Daher war der nächste Schritt die Bewertungen zu recherchieren. Und dabei kam dann der nächste Hammer:

Bei einem sehr seriösen Bewertungsportal, bei dem jeder mit seinem persönlichen Namen seine Bewertung abgeben muss, hat dieses Versicherungsunternehmen glatt einen Stern von möglichen 5 erreicht. Alle bewertenden Personen haben einstimmig die schlechteste Bewertung abgegeben, die überhaupt möglich war! Und alle erzählen von Hinhaltungen, Ablehnungen und absolut eindeutigen Fällen, die auf eigene Rechnung durchgeklagt werden mussten!

Wenn ich heute mit einem Dritten ein Geschäft eingehe, bei dem ich von Beginn an nicht vorhabe meinen Teil der Vereinbarung zu leisten, könnte ich wegen einem sogenannten „Eingehungsbetrug“ verfolgt werden? Wenn ich das gewerblich und erkennbar systematisch so ausübe, erweitert sich das Ganze auf gewerbsmäßigen Betrug…und wenn die ganze Gesellschaft nichts anderes macht, würde das den Anfangsverdacht einer „kriminellen Vereinigung“ begründen? Man sammelt Geld ein, verspricht dafür Leistungen und anstatt im Ernstfall zu leisten, muss der Anspruchsteller dann klagen?

Da wir ja in einem Rechtsstaat leben, bei dem wir Bürger uns auf die Kräfte der Überwachungsorgane verlassen können, organisieren wir jetzt für jeden Einzelfall eine fundierte Strafanzeige gegen die jeweils ausführenden Mitarbeiter. Für den oben genannten Fall, der die Sache ins Rollen gebracht hat, braucht man kein Jurastudium, um zu erkennen, dass die mitgeteilte Argumention keinerlei rechtliche Grundlage besaß. Ich könnte mir jedoch sehr gut vorstellen, dass viele Geschädigte, sich mit dieser Methodik sehr gut abwimmeln lassen? Die meisten Menschen wollen „kein gutes Geld schlechtem hinterherwerfen“, um sich mit einer übermächtigen Versicherung anzulegen.

Daher braucht es gute Mitarbeiter der Überwachungsbehörden, die keine Angst vor einer „blutigen Nase“ haben und strikt dem Gesetz nach die Straftat verfolgen…egal ob es sich um ein Mitglied der Hochfinanz handelt!

Nachdem mancher Autohersteller die halbe Welt täuschen können und dann auch noch gegenüber der Bundesregierung die eigenen Sanktionen selbst verhandeln konnten, wäre neues Vertrauen in die Justiz durchaus wünschenswert.

 

 

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